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Energiespartipps für Ihr Zuhause

Ihre AÜW-Energiespartipps

Auch bei der Nutzung vorwiegend regenerativer Energien ist natürlich der beste Strom immer der, den man nicht verbraucht. Mit unseren einfachen Stromspartipps können Sie im Alltag bequem Ihren Stromverbrauch und damit Kosten senken und tun der Umwelt dabei etwas Gutes.
Aber auch bei der Wahl Ihres Haushaltsgeräts können Sie bereits energieeffizient wählen. Denn vor allem Haushaltsgroßgeräte müssen mit ihrem Energieverbrauch gekennzeichnet sein. Die Energieverbrauchsklassen reichen von A+++ für besonders sparsamen Verbrauch bis G für Geräte, die besonders ineffizient arbeiten. Diese Kennzeichnungen finden Sie bei Geräten zum Kühlen, Gefrieren, Waschen, Trocknen und Spülen sowie bei Leuchtmitteln für den Hausgebrauch, Klimageräten und Elektrobacköfen.

Zur Orientierung haben wir Ihnen eine Übersicht zusammengestellt, was eine Kilowattstunde leistet.

Stimmt der Durchmesser Ihres Topf- oder Pfannenbodens mit dem der Kochstelle überein, sparen Sie bis zu 30 Prozent an Energie. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kochgeschirr ebene Böden und gut schließende Deckel hat.

Nutzen Sie bei Kochfeldern wie auch beim Backofen die Restwärme, denn sie hält, je nach vorheriger Koch- oder Bratdauer, zwischen fünf und zehn Minuten vor. Beim Backofen können Sie häufig auch darauf verzichten vorzuheizen. Bei jedem Öffnen der Ofentür oder des Topfdeckels geht übrigens wertvolle Wärme verloren.

Warme Speisen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Eine mittlere Kühlschranktemperatur reicht völlig aus, um Lebensmittel gut zu kühlen. Ist der Innenraum zudem übersichtlich eingeräumt, spart das übermäßig langes Öffnen der Tür und – viel Energie. Übrigens: auch die Umgebungstemperatur von Kühlgeräten beeinflusst den Stromverbrauch. Deshalb sollten sie nicht neben Kochherden, Heizquellen oder an sonnigen Orten u.ä. aufgestellt werden.

Eine Spülmaschine spart gegenüber dem Handspülen erheblich Wasser und Energie. Lassen Sie die Spülmaschine nur voll beladen laufen und ziehen Sie Sparprogramme dem Normalprogramm nach Möglichkeit vor. Anstatt stark verschmutztes Geschirr vor zu spülen, befreien Sie es besser mit einem Papiertuch von groben Speiseresten, bevor Sie es in die Spülmaschine stellen.

Lassen Sie Ihre Waschmaschine immer voll beladen laufen. Bei halbem Programm sparen Sie nur maximal 20 Prozent. Waschen Sie bei niedrigen Temperaturen mit 30 bis 60 Grad statt im Kochwaschprogramm. Das ist genauso hygienisch, spart Strom und schont die Fasern. Bei stark verschmutzter Wäsche lieber die Vorwäsche dazu schalten oder, noch besser, vor dem Waschen mit Fleckentferner, Gallseife oder Bleiche behandeln.

Besonders energiesparend trocknet man Wäsche auf der Leine. Schneller geht es oft mit dem Trockner, der nur voll beladen laufen sollte. Kleine Mengen mit dem Sparprogramm trocknen. Geben Sie die Wäsche nur gut ausgeschleudert in die Trocknertrommel und säubern Sie nach jedem Trocknervorgang das Flusensieb.

Energiespar- und Kompaktleuchtstofflampen leben bis zu 15 Mal länger als Glühlampen und verbrauchen 80 Prozent weniger Strom. Allerdings sollten Sie um Billigprodukte lieber einen Bogen machen, denn sie leuchten oft nur bis zu 2.000 Stunden, Markenlampen dagegen bis zu 15.000 Stunden.

LED-Lampen sind in der Anschaffung noch sehr teuer. In wenigen Jahren sollte die LED-Technik allerdings so weit ausgereift sein, dass sie die Energiesparlampen dauerhaft ablösen kann.

Wir haben Ihnen einige Richtwerte zum Austausch von Lampen gegen LED oder Energiesparlampen zusammengestellt.

Austausch von Lampen gegen LED oder Energiesparlampen

 

 

 

 

Nur ein wirklich abgeschaltetes Gerät verbraucht tatsächlich keinen Strom. Bis zu rund 100 Euro können normale Haushalte im Jahr sparen, wenn auf den Stand-bye-Betrieb ihrer Geräte verzichtet wird. Eine ausschaltbare Steckerleiste ist beispielsweise ideal für PC oder Hi-Fi-Anlagen, denn damit lassen sich gleich mehrere Geräte gleichzeitig vom Netz trennen. Ein „Powersaver“ bietet sich an, wenn Sie auf das Ein- und Ausschalten per Fernbedienung nicht verzichten möchten. Praktisch für PCs mit Zubehör sind „Master-Slave-Steckdosen“. Wird zum Beispiel der PC an der „Master“-Steckdose eingeschaltet, werden auch die zusätzlichen Geräte an den „Slave“-Steckdosen mit Strom versorgt.

Übrigens: Steckernetzteile und Ladestationen von Akkugeräten, die permanent am Netz hängen, verbrauchen auch dann Strom, wenn das Gerät nicht eingesteckt ist oder lädt.

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